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Ko-Runde: 5.08.2008 um 10 Uhr

* * *   Zweimal Balkan gegen Tschechien im Halbfinale  * * *

22.07.2008 - Vergebene Großchancen

Gloreiche Brudervölker,

Ganz unglaubliches trägt sich mal wieder zu im Oleg-Blochin-Pokal, dem jüngsten und dennoch prestigeträchtigsten Wettbewerb im Torrausch-Netz. Die Plage NMR, virulent wie dereinst nur der Kartoffelkäfer (der in den fünfziger Jahren bekanntlich von revanchistischen Westmächten eingeschleust worden war), hat ja bei uns schon öfters mal das Zünglein an der Waage gespielt. Bei manchen Wackelkandidaten, so stand schon vorher fest, lohnt sich vielleicht ein Auswärtstörchen. Aber dass sich diesmal zwei Mitfavoriten, zwei echte Titelanwärter selbst rauskegeln würden, noch dazu zwei, die bisher immer fleißig gesetzt hatten, das erstaunt schon ein wenig. Aber der Reihe nach.

Gruppe 5: Hier hatte bisher Micha mit Vasas Budapest den Ton angegeben. Tabellenführer, leichtes Restprogramm, was sollte da noch schiefgehen? Nein, Micha hat keinen NMR gebaut, aber er hat ein Bisschen übervorsichtig agiert. Ein lockerer Heimsieg gegen die praktisch schon ausgeschiedenen Bukarester hätte ja schon gereicht, aber um auf Nummer sicher zu gehen, schoss Micha auch noch Dinamo Moskau in deren Stadion ab. 22 Punkte bedeuten den souveränen Einzug ins Halbfinale, aber das Rest-TK hätte durchaus größer sein können.
Auch Belchatow hatte eine lösbare aufgabe vor sich: Ein Heimsieg gegen Dinamo hätte aller Wahrscheinlichkeit nach schon gereicht, um mit einem Monster-Rest-TK weiterzukommen, doch den Polen versagten die Nerven. Vollkommen unerklärlicher Weise trat SVKOWEGER nicht mehr an und verschenkte dadurch vielleicht den ersten internationalen Titel für sein Land. Der Nutznießer war... nicht Wladiwostok, denn die Sibiren agierten ihrerseits zu sparsam. Ein Unentschieden im Heimspiel gegen Liberec wäre genug gewesen, aber die Tschechen drehten enorm auf und behielten in Fernost ebenso die Oberhand (3:5) wie zu Hause gegen Belchatow. Somit ist Schumi - wenn auch unter großen Verlusten - das schier Unmögliche gelungen, der Sprung von 4 auf 2 und damit in die Endrunde.
Verabschieden müssen sich demnach Belchatow, Wladiwostok, Dinamo Moskau und auch Steaua, die sich allerdings beim 6:0 im letzten Heimspiel würdig verabschieden konnten.

Gruppe 6: Hier hatte ND Gorica die Pole inne und die nicht ganz einfache Aufgabe, die letzten drei Punkte gegen Leczna zu verteidigen. Tom Tomsk und Rubin Kasan warteten derweil auf einen Ausrutscher der Slowenen. Dummerweise beließ es Kasan beim warten, und so bekam der abwesende Florian Eberle gar nicht mit, wie Gorica sich die Punkte kurzerhand in seinem Stadion holte. Also: Gorica-Leczna 1:5 und Kasan-Gorica 0:3. Da Florian Görlitz auch das zweite spiel bei Tomsk gewann, stehen sowohl die Polen, als auch die Slowenen mit 16 Punkten da. Und jetzt wirds komisch.
Tomsk gewinnt zwar zu Hause, vergibt aber in Leczna leichtfertig die Chance auf den Ausgleich (dabei war klar, dass die Polen daheim nicht viel würden setzen können) und bleibt trotz hohem Rest-TK auf der 15. Dinamo Zagreb hatte ebenfalls noch Chancen, aber Neutrainer Rico verschlief auch den ZAT, womit der krasse Außenseiter, SA Brünn, zu einem unverhofften 16. Punkt kam. Und wie es die Tordifferenz so will, schiebt sich de.grass damit genau zwischen Gorica und Leczna auf den zweiten Platz.
Verwirrt? Hier nochmal zum mitschreiben: Gorica und Brünn über Tordifferenz weiter, Leczna und Tomsk knapp geschlagen, Zagreb und Kasan mit NMR raus.

Halbfinale: Somit kommt es zum doppelten Gefecht Tschechien - Balkan. Leichter Favorit ist trotz der Tor-Orgie am letzten ZAT Vasas Budapest, die gegen (wahrscheinlich immer noch verdutzte) Tschechen aus Brünn randürfen. Im Zweiten Halbfinale steht Liberec auf den Buchmacherlisten knapp vor Gruppensieger Gorica. Wer den Pokal gewinnt, ist somit weiterhin nicht entschieden, aber in einer Woche werden wir es wahrscheinlich wissen.

Mit sozialistischem Gruße, Genosse Benson


NMR: Zagreb, Kasan, Belchatow
Zeitungsartikel gewertet: Liberec, Leczna (je 0.4)



Viel Spaß wünscht euer Benson

Alte Meldungen


15.07.2008 - Zwei Gruppen, zwei Welten

Hochverehrte Brudervölker des Ostens,

Zwei Wochen noch, dann wird er gekrönt, der erste Meister Osteuropas! 12 Mannschaften waren bis dato noch am Freundschaftspokal der ehemals sozialistischen Brudervölker beteiligt, an diesem ZAT dürften sich allerdings mal wieder zwei aus dem Rennen verabschiedet haben. Somit sind es immer noch sage und schreibe zehn Mannschaften, die sich zumindest Hoffnungen machen dürfen. Dabei zeigten die beiden Gruppen vollkommen unterschiedliche Gesichter:

In Gruppe 2 gab es wie gesagt zwei NMRs zu beklagen: Noc von Dinamo Moskau war nach einem NMR in der Liga bereits ange-noc-t, und ein Ersatztipp von Ligaleiter Lerby stand bereits bereit. Doch da in Russland diese Woche spielfrei war, wurde Noc dort nicht entlassen und deshalb kam es auch hier regelkonform zu einer Nullnummer - zu Gunsten von GKS Belchatow, die mit zwei Siegen auf Platz 2 vorstürmen konnten. Der zweite NMR, verübt von D-Flemme aus Bukarest, verhalf Vasas zu einem unerhofften Punkt und zur Tabellenführung vor Belchatow und den punktgleichen Tigern aus Wladiwostok, die allzu leichtsinnigen Tschechen in Liberec beim 1:5 einen neuen Prager frühling bescherten. Vier Siege haben sich die Sibiren schon erspielt in der Zwischenrunde, doch um das Halbfinale zu erreichen, müssen sie wohl noch zweimal die Stalinorgel auspacken, denn nicht nur Liberec sinnt auf Revanche, auch kann Steaua noch nicht abgeschrieben werden. Betrachtet man das Restprogramm, hat wohl sicherlich Vasas die besten Karten, aber vielleicht sparen sich die Ungarn - im Gegensatz zu ihrem Finanzminister (kleiner Jokus für leute, die öfter mal den Wirtschaftsteil lesen) - ja noch zu Tode.

Gruppe 6 hingegen bot weitaus weniger, worüber der Sensationsjournalist schreiben kann. Sechs Spiele gab es, und sechs mal siegte die Heimmannschaft. Einzig Dinamo Zagreb mit Neutrainer Rico (ein herzliches Willkommen an dieser Stelle) versuchte auswärts etwas, biss in Brünn aber auf Granit. Hier sind die Fronten vor dem letzten ZAT klar: Gorica, immer noch einen Punkt voran, muss irgendwie gegen gut erholte Polen aus Leczna bestehen, Tomsk kann versuchen, den Tordifferenz-Vorsprung ins Ziel zu retten, wird dabei aber Probleme mit ebenfalls topfitten Kroaten aus Zagreb bekommen. SA Brünn hat sicherlich eine schwere Aufgabe, wenn man Rest-TK und Tordifferenz vergleicht. Aber vielleicht passiert ja auch mit Rico das, was zuvor schon mit so vielen Neutrainern passiert ist. Wir wollen es nicht hoffen.

MfG Sören Lerby

08.07.2008 - Hauen und Stechen

Brudervölker des Ostens

Die Zwischenrunde hat begonnen, und so mancher Trainer wird sich angesichts des doch sehr ungewohnten Modus gedacht haben: "Au Backe, was setz' ich senn da jetzt?" Eigentlich haben aber alle 12 verbliebenen Trainer genau das richtige Rezept gefunden: am wichtigsten ist es, zunächst mal überhaupt zu setzen. Und so sind erstmals in der kurzen Geschichte unseres Wettbewerbs alle Tariner an Bord. Mein bester Dank an alle.

In Gruppe 5 waren die 6 Vereine ja mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen ins Turnier gestartet: einige hatten schon ziemlich viele Punkte, andere hingegen hatten kaum Punkte, dafür noch ordentlich TK. Zweitere haben natürlich gleich mal versucht, in ihren Auswärtsspielen ein paar Zähler zu holen, was allerdings nur LE Wladiwostok gelang. Dadurch können die Sibiren zu Liberec, Vasas und Belchatow aufschließen, doch liegen erstgenannte noch entscheidende 3 Zähler vorne. Dinamo Moskau begibt sich derweil nach zwei Niederlagen zu Steaua ans Tabellenende.

In Gruppe 6 hingegen waren alle mit 6 Punkten an den Start gegangen, dort begann das Turnier also nochmal komplett von vorne. Die meisten ließen es daher erstmal ruhig angehen, setzten ganz auf ihre Heimspiele und hofften auf ausrutscher der Konkurrenz. Alle bis auf ND Gorica: die Slowenen versuchten im Polnischen Leczna einen Auswärtssieg zu erzwingen, was allerdings nicht ganz gelang. Das 5:5 reißt aber nicht nur tiefe Furchen in s TK, sondern bringt vorerst mal den einen Punkt Vorsprung, der am Schluss reichen würde. Aber bis dahin ist es noch ein weiter weg, und die restlichen Gegner haben es auch in sich. Leczna steht jetzt natürlich schon mit dem Rücken zur Wand, aber am Schluss geht es ja noch auf Revanchetour nach Gorica.

MfG Sören Lerby

17.06.2008 - Sieben zu Null

Horden des Ostens

So langsam geht sie zu Ende, die gute Laune beim Warschauer Cup: bisher konnte sich ein jeder Trainer sicher sein, dass bloßes setzen genügt, um genügend Punkte abzugreifen. Denn es fand sich in jeder Grupe zumindest ein Trainer, der den Cup boykottiert und somit seinen Konkurrenten Freikarten für die Zwischenrunde beschafft.
Nun, jetzt ist die Vorrunde aber beendet, und der bodensatz der teilnahmslosesten Trainer hat es hinter sich. Zum Glück, denkt sich da vielleicht mancher.

In Gruppe 1 hat nicht nur Kielce den NMR-Hattrick perfekt gemacht, auch Dinamo Moskau und Steaua sahen es ob der erfolgreichen Qualifikation nicht mehr als notwendig an, zu erscheinen. Das Freut natürlich iberec, deren Trainerfuchs Schumi nochmal 6 Punkte einstreichen und sich damit in eine hervorragende Position bringen konnte.
In Gruppe 2 blieb erwartungsgemäß Sparta Prag auf der strecke, während sich Zagreb trotz NMR in die zwischenrunde hinüberrettete, aber das eigene TK dadurch unnötig auf das Niveau der Konkurrenz minderte. Leczna und Kasan teilen sich in den direkten Duellen die Punkte, womit aus dieser Gruppe jeder 6 Punkte mitnimmt.
In Gruppe 3 war Teplice ja bereits ausgeschieden, weshalb Vasas auch mit zwei nullnummern durchkam. Wladivostok und Belchatow gewinnen jeweils ihre Heimspiele, für die Russen aus dem Fernen Sibirien sind dies die ersten Punkte, die sie in die Zwischenrunde mitnehmen dürfen, da bisher nur gegen Teplice Punkten konnten. Dafür sind sie Vasas und Belchatow auf der TK-seite deutlich überlegen.
In Gruppe 4 hat sich Odra Wodzislaw nach zwischenzeitlichem Aufbäumen in sein Schicksal gefügt und aus dem Turnier verabschiedet, während Brünn, Tomsk und Gorica sich auf die Zwischenrunde freuen können. Von denen hat Gorica nun die Besten karten, da zum einen die unglückliche 3:4-Niederlage gegen die Polen gestrichen wird und zum anderendas TK noch am zufriedensten dreinstrahlt.

MfG Sören Lerby

17.06.2008 - Sieben zu Null

Horden des Ostens

So langsam geht sie zu Ende, die gute Laune beim Warschauer Cup: bisher konnte sich ein jeder Trainer sicher sein, dass bloßes setzen genügt, um genügend Punkte abzugreifen. Denn es fand sich in jeder Grupe zumindest ein Trainer, der den Cup boykottiert und somit seinen Konkurrenten Freikarten für die Zwischenrunde beschafft.
Nun, jetzt ist die Vorrunde aber beendet, und der bodensatz der teilnahmslosesten Trainer hat es hinter sich. Zum Glück, denkt sich da vielleicht mancher.
In Gruppe 1 hat nicht nur Kielce den NMR-Hattrick perfekt gemacht, auch Dinamo Moskau und Steaua sahen es ob der erfolgreichen Qualifikation nicht mehr als notwendig an, zu erscheinen. Das Freut natürlich iberec, deren Trainerfuchs Schumi nochmal 6 Punkte einstreichen und sich damit in eine hervorragende Position bringen konnte.
In Gruppe 2 blieb erwartungsgemäß Sparta Prag auf der strecke, während sich Zagreb trotz NMR in die zwischenrunde hinüberrettete, aber das eigene TK dadurch unnötig auf das Niveau der Konkurrenz minderte. Leczna und Kasan teilen sich in den direkten Duellen die Punkte, womit aus dieser Gruppe jeder 6 Punkte mitnimmt.
In Gruppe 3>7b> war Teplice ja bereits ausgeschieden, weshalb Vasas auch mit zwei nullnummern durchkam. Wladivostok und Belchatow gewinnen jeweils ihre Heimspiele, für die Russen aus dem Fernen Sibirien sind dies die ersten Punkte, die sie in die Zwischenrunde mitnehmen dürfen, da bisher nur gegen Teplice Punkten konnten. Dafür sind sie Vasas und Belchatow auf der TK-seite deutlich überlegen.
In Gruppe 4 hat sich Odra Wodzislaw nach zwischenzeitlichem Aufbäumen in sein Schicksal gefügt und aus dem Turnier verabschiedet, während Brünn, Tomsk und Gorica sich auf die Zwischenrunde freuen können. Von denen hat Gorica nun die Besten karten, da zum einen die unglückliche 3:4-Niederlage gegen die Polen gestrichen wird und zum anderendas TK noch am zufriedensten dreinstrahlt.

MfG Sören Lerby

10.06.2008 - Die Bandagen werden härter

Brudervölker des Ostens,
Was macht man als Trainer, wenn man den ersten ZAT eines Pokals verschlafen hat? Entweder man bleibt liegen und verschläft auch noch den zweiten. Oder man rechnet damit, dass die Gegner genau das von einem erwarten und holt sich mal ganz geschwind die verlorenen Punkte zurück. Von den 4 Langschläfern der letzten Woche haben sich je 2 für diese Alternativen entschieden, mit unterschiedlichem Erfolg.
In Gruppe 1 dürfte die Entscheidung über den Einzug in die Zwischenrunde bereits gefallen sein, denn der polnische Meister Kielce erschien erneut nicht. Dinamo Moskau dürften ihre 5 Punkte trotz NMR genügen, Steaua und Liberec sind auch schon rechnerisch durch. Dennoch sind auch die restlichen Resultate untereinander von Belang, schließlich entscheiden sie über die Ausgangslage in der Zwischenrunde.
In Gruppe 2 wurde Rückkehrer Sparta Prag ein ungemütlicher Empfang bereitet: Leczna ließ beim 4:3 im heimischen Stadion nichts anbrennen, dafür konnten sich die Prager zu Hause kanpp gegen Kasan durchsetzen. Noch ist die Zwischenrunde möglich, doch es wird schwer für Sparta, die jetzt drauf hoffen müssen, dass die Konkurrenz zu hoch pokert.
Teplice in Gruppe 3 dürfte sich ebenfalls bereits aus dem Wettbewerb verabschiedet haben, zur Freude der Konkurrenz aus Budapest, Belchatow und Wladiwostok. Vasas setzte beim 2:3-Sieg in Fernost schon mal ein Ausrufezeichen, trotz Jet-Lag. Hier darf jetzt frei Schnauze taktiert werden.
In Gruppe 4 meldete sich Odra Wodzislaw beim 3:4 in Gorica eindrucksvoll zurück, Hier kann sich noch niemand so wirklich zurücklehnen. Die Polen stehen gegen Tomsk zwar erneut unter Zugzwang, können aber auf Schützenhilfe aus Brünn hoffen. Hier ist noch nichts entschieden!
Weiter geht es in einer Woche mit dem letzten Spieltag der Vorrunde.

MfG Sören Lerby

03.06.2008 - Premiere mit Licht und Schatten

Genossinnen und Genossen,

Nun hat er also angefangen, der erste Oleg-Blochin-Pokal, der große Wettstreit um die Vormacht im Osten - und damit praktisch in ganz Europa, samma doch mal ehrlich! Nicht alle Vereine haben besonders gut aus den Startlöchern gefunden, in jeder Vorrundengruppe gab es einen NMR.

Je zwei Polen und zwei Tschechen sind am Termindruck gescheitert, überraschenderweise auch die beiden Meister Kielce und Sparta. Daneben waren auch Teplice und Wodzislaw nicht anwesend. Das heißt immerhin, dass der Balkan und Russland vollzählig angetreten sind, diese Länder haben ab jetzt natürlich einen kleinen Vorteil. Doch in der Zwischenrunde werden die Karten neu gemischt, und auch die vier Nachzügler haben noch ihre Chancen, zumal alle bis auf Kielce daheim ungeschlagen bieben.
Noch hat sich kein Team mit zwei Siegen auf und davon gemacht, und ab jetzt darf taktiert werden: Siege gegen Mitkonkurrenten sind dann besonders wertvoll, wenn diese mit einem in die Zwischenrunde einziehen. Wie die Trainer mit dieser taktischen Option umgehen, wird sich noch zeigen: in einer Woche, Dienstag morgen, wenn es um den zweiten VorrundenZAT geht.

MfG Sören Lerby

26.05.2008 - Brüder zur Freiheit zur Sonne

Warschau. Eine Woche ist es noch, dann wird er angepfiffen, der neueste Wettbewerb im Torrausch-Universum. Der Oleg-Blochin-Pokal a.k.a. Warschauer Cup. Nach dem Erfolg der Royal League und des Empire-Cup darf man sich nun auch in Osteuropa um den Titel der Besten Mannschaft der Region streiten. REussen, Tschechen, Polen und die Jungs vom Balkan schicken dazu ihre besten Teams an den Start.
Gespielt wird in einem für Torrausch neuartigen Modus, der sonst eher bei anderen Sportarten vorkommt: nach einer Vorrunde mit vier Vierergruppen kommen 12 Teams in eine Zwischenrunde, in die sie alle Punkte und Tore, die sie gegen die ebenfalls aufgestiegenen Mannschaften erzielt haben, mitnehmen. Nach dem Halbfinale und dem Spiel um den dritten Platz werden wir am 5. August endgültig erfahren, wer der Champion im Osten ist.
Als Favoriten werden die vier Meister ins Rennen gehen: ND Gorica aus Slowenien, Korona Kielce aus Polen, Luch-Energiya aus dem fernen Wladiwostok, und Sparta aus der goldenen Stadt Prag. Aber auch die anderen 12 Vereine darf man nicht unterschätzen, immerhin sind alle vier Ligen in der 5-Jahres-Wertung gerade auf dem Weg nach oben.
Am 3. Juni geht es los mit den ersten beiden Vorrundenspielen. Ich wünsche allen Trainern viel Spaß und gutes Gelingen.

MfG Sören Lerby

28.04.2008 - Schalalalala

Let $\rho$ be a totally ineccesible stopping time on $\auf 0,T\zu \cup \auf \infty \zu$ satisfying $\PP (\rho = \infty)>0$. Let $X$ be an $\F_\rho$-measurable random variable equal to zero on $\{\rho=\infty\}$. Then, for each $\epsilon >0$ there exists a probability measure $\Q \sim \PP$ such that $E_\Q(|X||\F_\sigma) < \epsilon$ a.s. for all stopping times $\sigma < \rho \wedge T$. \end{theorem} \emph{Proof:} Divide the set $\{\rho < \infty\}$ into disjoint sets $(A_k)_{k \in \N_0}$of the Form $A_0 =\{|X|\le \frac{\epsilon}{2}\} \cap \{\rho < \infty\}$ and $A_k=\{|X| \in \} $ for $k \ge 1$. Then the stopping times $\rho_{A_k},\;k\ge 1$ are totally ineccessible on the corresponding probability spaces $$(\Omega_k = A_k \cup \{\rho=\infty\}, \F^k =\F|_{\Omega_k},\PP^k=\frac{\PP|_{\F^k}}{\PP(\Omega_k)}).$$ According to theorem \ref{intensitaet}, we may find probability measures $\Q^k \sim \PP^k$, such that the $\Q^k$-intensities of the $\rho_{A_k}$ are bounded from above by $\frac{ 2^{-2k}}{T}$ for each $k \in \N$. \\ With these intensity constraints we find for stopping times $\sigma< \rho \wedge T$ and its intensity process $\lambda^{\Q^k}$: $$\Q^k(\rho_{A_k}=\infty|\F_\sigma)=E_{\Q^k}( e^{-\int_\sigma^T \lambda^{\Q^k}_t dt}|\F_\sigma) \ge e^{- 2^{-2k}} \ge 1- 2^{-2k}.$$ We now glue together these measures to one measure $\Q$ defined by $$\frac{d\Q}{d\PP} = \sum_{k=1}^\infty (\frac{d\Q^k}{d\PP^k} \I_{A_k}) + \I_{A_0} + \biggl{(}1+\sum_{k=1}^\infty(\frac{d\Q^k}{d\PP^k}-1 )\biggr{)}\I_{\rho=\infty}.$$ Clearly the above constructed restrictions on the single intensities still hold. More precisely, the $\Q$-intensity of $\rho_{A_k}$ equals $\PP(A_k \cup {\rho=\infty}\}$ times its $\Q^k$-intensity. Summing up, we find $$E_\Q(|X||\F_\sigma) \le \sum_{k=0}^\infty \epsilon 2^{k-1}\Q(A_k|\F_\sigma)\le \frac{\epsilon}{2}+\epsilon \sum_{k=1}^\infty 2^{-k-1}=\epsilon$$ \\ {\bf Definition:} For some $S, \eta >0$, consider the grid $$G_{S,\eta}=\{S(1+n\eta), n\in \N_0\} \cup \{ S(1+\eta)^{-n}, n \in \N_0 \}.$$ Then, we denote by $rd_{S,\eta}$ the rounding function from $\R_+$ onto $G_{S,\eta}$ \emph{away from} $S$, i.e. $rd_{S,\eta}(x)= \min(G_{S,\eta} \cap [x,\infty[)$ for $x \ge S$ and $rd_{S,\eta}(x)= \max(G_{S,\eta} \cap ]-\infty,x]$ otherwise. Note that the relative and absolute rounding errors satisfy $\frac{rd_{S,\eta}(x)}{x} \in [1+\eta]^{\pm 1}$ and $x- rd_{S,\eta}(x) \in [\pm \eta S]$.\\

MfG Sören Lerby



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